Berufliche Vorsorge (BVG)

Allgemein unterscheidet man zwischen zwei Arten von Lebensversicherungen: der Risiko-Lebensversicherung und der so genannten gemischten Lebensversicherung. Letztere macht den Grossteil der Lebensversicherungen aus. Aus gutem Grund: Die gemischte Lebensversicherung kann sowohl das finanzielle Risiko einer unfall- oder krankheitsbedingten Erwerbsunfähigkeit als auch das eines Todesfalls abdecken und verfügt gleichzeitig über einen Sparteil.

Das bedeutet: Bei einer Erwerbsunfähigkeit sind der Betroffene und seine Familie finanziell abgesichert. Im Todesfall ist den Hinterbliebenen geholfen, die neben dem menschlichen Verlust auch mit Einkommenseinbussen zu kämpfen haben, während die regulären Kosten weiterlaufen. Kommt es weder zur Erwerbsunfähigkeit noch zum Todesfall, kann der Versicherungsnehmer zu einem festgelegten Zeitpunkt auf das angelegte Sparkapital zurückgreifen.

Lebensversicherungen können demnach auch dazu genutzt werden, selbstbestimmt Vermögen aufzubauen. Im Gegensatz zu einem Säule-3a-Konto bei der Bank profitiert man bei einer Versicherung auf lange Sicht tendenziell von besseren Leistungen und einer Kostengarantie. Versicherungen eignen sich zudem für Personen, die einen konsequenten und unterstützten Sparprozess bevorzugen, statt einmal im Jahr selbst aktiv zu werden.